Biographie

Portraitphoto Stephanie Ritz

Stephanie Ritz wurde in Zürich geboren. An den Universitäten Zürich und Bern absolvierte sie das Lizentiat (=Master) in Germanistik, Musik- und Theaterwissenschaft. An der Hochschule der Künste Bern schloss sie ihr Gesangslehrdiplom (Master of Arts in Music Pedagogy) mit Auszeichnung ab. 2011-13 war sie Mitglied des Schweizer Opernstudios am Theater Biel Solothurn und beendete dort ihr Solistendiplom Oper (Master of Arts in Specialized Music Performance Oper) mit sehr gutem Prädikat. Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin ist Stephanie Ritz seit 2013 teilzeitlich als Gesangslehrerin und Chorleiterin an der Musikschule Konservatorium Zürich angestellt. Die Sopranistin besitzt das Absolute Gehör.

Staatstheater Nürnberg

Am Staatstheater Nürnberg trat Stephanie Ritz 2012 und 2013 als Cupido in «Orpheus in der Unterwelt» unter dem Dirigat von Gábor Káli, Christian Reuter und Andreas Paetzold auf.

Stadttheater Bern

Am Stadttheater Bern war sie von 2010 bis 2012 engagiert, unter anderem als Cupido in «Orpheus in der Unterwelt», für Rollen in der Uraufführung «Der Wunsch, Indianer zu werden» von Leo Dick und in «Don Giovanni» sowie als Pastorello in «Tosca». Am Symposium des Inselspitals Bern „Hinter der Kulisse“ sang sie Arien aus «Joshua» und «Hänsel und Gretel» in der Mansarde des Stadttheaters Bern.

Opernhaus Zürich

Am Opernhaus Zürich übernahm Stephanie Ritz unter anderem Rollen wie die Tochter des Besenbinders in «Königskinder» mit Jonas Kaufmann als Königssohn unter Ingo Metzmacher 2007/08 und 2009/2010, Pastorello in «Tosca» unter Nello Santi, Schopfhenne in «Das schlaue Füchslein» («Příhody lišky bystroušky») in der Version für Kinder, Clara in «Werther» unter Franz Welser-Möst, Voce interna in «L’amore dei tre re» . Zudem trat Stephanie Ritz im Rahmen des Konzertes „Südamerikanische Weihnacht“ von Prof. Kurt Pahlen solistisch auf der Bühne des Opernhauses in Erscheinung. Zum Eröffnungsfest der Spielzeit 2013/14 der Oper Zürich interpretierte sie vier Arien.

Theater Biel Solothurn

Am Theater Biel Solothurn Solothurn war sie als Mi in «Das Land des Lächelns», Gräfin Ceprano und Page in «Rigoletto» sowie Serpetta in «La finta giardiniera» in der Produktion des Schweizer Opernstudios besetzt. Gastspiele mit «Das Land des Lächelns» und «Rigoletto» führten sie ans Theater Winterthur, ans Théâtre La Poste Visp, ans Stadttheater Olten, ans Stadttheater Schaffhausen, in die Salle des Fêtes du Lignon Vernier / Genf, ans Stadttheater Langenthal sowie ans Podium Düdingen.

Salzburger Festspiele / Grosses Festspielhaus

2014 war Stephanie Ritz an den Salzburger Pfingstfestspielen/Grosses Festspielhaus in Rossinis Otello mit Cecilia Bartoli unter Jean-Christophe Spinosi als Gastsängerin mit dem Chor des Théâtre des Champs-Élysées engagiert.

Weitere Engagements im Bereich Musiktheater

In der Saison 2017/2018 interpretiert Stephanie Ritz Gretel in HÄNSEL UND GRETEL in einer Produktion von Opera Café, des weiteren ist 2018 ihr Debut als Serpina in Pergolesis LA SERVA PADRONA geplant. In der Saison 2016/17 interpretierte sie Frasquita in «Carmen» in einer Open-Air-Aufführung am Bodensee beim Überlinger Opernsommer 2016 und debütiert als Despina in «COSÌ FAN TUTTE» mit dem Sinfonieorchester Kanton Schwyz. Die Gretel in "Hänsel und Gretel" interpretierte sie 2015 mit der Opera mobile sowie bei freien Aufführungen in Bülach. Vom Opernverein Zürich unter der Leitung von Samuel Roth war sie für die Titelpartie von «Rotkäppchen» (Musik: W. A. Mozart, Libretto: M. Wesendonck) verpflichtet, in Zusammenarbeit mit der Märchenerzählerin Trudy Gerster als Grossmutter. Am Theater Winterthur sang Stephanie Ritz den Sandmann aus an der Aufführung «Stars von Morgen» des Internationalen Opernstudios Zürich. Im Schauspielstück «Die Banditen» nach der Operette von Jacques Offenbach (Regie: Sebastian Baumgarten) am Theater Neumarkt Zürich war sie als Sängerin mit von der Partie. Desweiteren interpretierte sie 2009 die Hauptrolle in der Uraufführung der Diplomkomposition «Monsieur Billy» von Frédéric Perretin am Volkshaus Biel.

Konzertengagements

Im Konzertbereich war Stephanie Ritz in der Tonhalle Zürich und im Stadtcasino Basel mit dem Zürcher Kammerorchester unter Howard Griffiths zu hören. Im Kulturcasino Bern, im Grossen Konzertsaal Solothurn, in der Französischen Kirche Bern sowie in der Kollegienkirche Salzburg und in Innsbruck und trat sie in Werken des zeitgenössischen Schweizer Komponisten Peter Roth als Solistin in der Uraufführung von „Canticum novum“ 2009 sowie in der „Toggenburger Passion“ 2008 auf; 2017 folgt eine weitere Uraufführung desselben Komponisten. Weitere Konzerte im zeitgenössischen Repertoire gab sie mit Ernst Widmers „Mamae maquina“ für Sopran und drei Schlagzeuger in der Brasilianischen Botschaft Bern und der Helferei Grossmünster Zürich. Ferner sang Stephanie Ritz im kleinen Ensemble mit Céline Dion im Rahmen der Konzerttournee „Let’s talk about love“ im Stadion Letzigrund Zürich. Regelmässige Zusammenarbeit pflegt sie u.a. mit dem Sinfonieorchester Kanton Schwyz (D: Urs Bamert) u.a. auf einer Tournée im Rahmen des Jubiläums der Schwyzer Kantonalbank, mit dem Orchester Concento Stravagante und mit dem Ensemble La Partita (Rolf Laubi). Mit letzterem erfolgte 2016 eine Tournée mit Konzerten in rennomierten Kirchen Venedigs, namentlich der Chiesa San Rocco und der Chiesa Santa Maria dei Miracoli.